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Quelle: Tauchsportlexicon DiveLex Für eine schnellere Suche bitte den Anfangsbuchstaben des Begriffs anklicken!
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z (nach oben Alveole Die Alveolen der Lunge sind traubenförmig angeordnete Bläschen (Lungenbläschen) aus einem dünnen Häutchen. Der Durchmesser einer einzelner Alveolen beträgt im Mittel 0,2 mm und die Oberfläche aller Alveolen zusammen ist sehr groß. Ab 14,0 % Sauerstoff; wird von der Lunge aufgenommen Die Lungenalveolen stehen an den Außenwänden mit den kleinen Blutgefäßen in der Lunge (Lungenkapillaren). Durch das Häutchen der Alveolen findet der Gasaustausch mit den Lungenkapillaren statt: Während des Atemvorgangs setzt sich das Gasgemisch im Inneren der Alveole mit den Blutgasen in den Lungenkapillaren unter Abgabe von Sauerstoff und Aufnahme von Kohlendioxid ins Gleichgewicht. Infolgedessen wir das Blut bei der Einatmung mit Sauerstoff versorg. Bei der Ausatmung wird das Kolendioxid durch die Alveolen abgegeben. Auf diese Weise findet fast der gesamte Gasaustausch zwischen Blut und Atmosphäre durch die Alveolen statt. In den Alveolen muss ein geringfügig erhöhter Gasdruck herrschen (Atemdruck). Andernfalls können Bestandteile des Bluts durch den Blutdruck in die Alveolen eindringen, oder die Alveolen fallen zusammen (Barotrauma). Die Alveolen werden dadurch zerstört; ein Gasaustausch ist dann nicht mehr möglich und der Mensch erstickt. Andererseits besteht schon bei vergleichsweise geringem Überdruck (0,025 bar) gegenüber der Außenwelt die Gefahr einer Lungenschädigung, da die feinen Häutchen leicht überdehnt werden könne und reißen (Lungenüberdehnung, Lungenriss). Dadurch dringt Blut und Gewebeflüssigkeit in die Alveolen und verhindern den Gasaustausch in den noch intakten Teilen der Lunge, was zum Ersticken führen kann. Bei einer teilweisen Zerstörung Alveolen muss der Verunfallte schnellst möglich mitreinem Sauerstoff beatmet werden, um eine Mindestversorgung mit Sauerstoff sicherzustellen (Beatmung).
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z (nach oben) Barotrauma Allgemein wird jede Gesundheitsstörung des Menschen durch zu schnelle Änderung des Umgebungsdrucks als Barotrauma oder auch Druckluftkrankheit bezeichnet.
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z (nach oben) Cave-Diver - Höhlentaucher Ceruminal-Pfropf - Ohrenschmalz CMAS Einer der ältesten Tauchclubs ist der weltweit tätige Verband für den Tauchsport CMAS (Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques). CO - Kohlenmomoxid CO2 - Kohlendioxid
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z (nach oben) Dalton Beim Tauchen ist das Gesetz von Dalton eines der wichtigsten Naturgesetze. Es besagt, dass sich der Gesamtdruck eines Gasgemisches aus den Partialdrücken (Teildrücken) der Einzelgase zusammenetzt. Außerdem entspricht der Partialdruck eines Gases in einem Gasgemisch dem Volumenanteil des Gases im Gasgemisch. DCI - Decompression Illnes - durch Druck bedingte Erkrankung DCS - Decompression Sicknes - Dekompressionskrankheit Dehydration Dehydration oder Dehydratation (Austrocknung) bezeichnet den Mangel an Körperwasser Dekompressionsunfall Jede Gesundheitsstörung des Menschen durch ein rasches Absinken des Umgebungsdrucks wird allgemein als Dekompressionskrankheit (Deko-Krankheit) bezeichnet; medizinisch: Druckfallkrankheit. Deko-Pausen Deko-Pausen sind Zeiten, während denen der Taucher in festgelegter Tauchtiefe verharrt, um den Körper zu entsättigen. DTSA - Deutsches Tauchsportabzeichen
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z (nach oben) EAD - Equivalent Air Depth - Luftäquivalent Das Luftäquivalent gibt die Tauchtiefe für den entsprechenden Tauchgang mit Pressluft an. Die Berechnung ergibt sich aus den Daten für den Tauchgang und dem verwendeten Atemgas. Es gilt: EAD [m] = [(Tiefe [m] + 10 m • (100 -%O2Tank)/79] -10 m Beispiel: Bei einer Tauchtiefe von 25 m mit EAN 36 ergibt sich ein Luftäquivalent (EAD) von 18,4 m. Der Taucher verwendet folglich die Daten für eine Tauchtiefe von 18,4 m aus einer normalen Deko-Tabelle EAN - Enriched Air Nitrox Um eine Enriched Air (mit Sauerstoff angereicherte Luft) Mischung von einer anderen zu unterscheiden, verwendet man die Kurzbezeichnung "EAN", gefolgt vom Sauerstoffanteil in Prozent. So bedeutet "EANx36" angereicherte Luft mit einem Sauerstoffanteil von 36%. Edelgase
Obwohl Edelgase nicht am menschlichen Stoffwechsel teilnehmen, können Sie bei hohen Drücken auf die menschliche Psyche einwirken. Der erhöhte Partialdruck der Edelgase im Körper des Tauchers kann in großen Tauchtiefen eventuell einen Tiefenrausch auslösen. Emphysem Als Emphysem bezeichnet der Arzt unnatürliche oder übermäßige Gasansammlungen im Körper Entsättigung Beim Tauchen spricht man von Entsättigung, wenn der Taucher durch langsames Auftauchen die Gase abatmet, die durch den erhöhten Druck in der Tiefe im Körper zusätzlich gelöst wurden. Auf Grund dieser langsamen Entsättigung wird das Ausperlen der Gase im Körper verhindert. Eustachsche Röhre Die Eustachsche Röhre ist ein enger Kanal, der den Nasen-Rachenraum mit dem Mittelohr verbindet. Die Eustachsche Röhre wird durch Schlucken, Kauen oder einen bewussten Druckausgleich geöffnet.
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